Meta Theater
T     H     E     A     T     E     R
aktuelles Programm  Produktionen  Meta Info - Historie und Kontakt




 Idee
 Szenenfolge
 Presse
 Spielplan
 Regie,
Darsteller

 Organisation
 Info

DIE ASSYRER

ÜBERLIEFERUNG
DES GILGAMESCH EPOS

  



DIE ASSYRER

Geschichte
Die Volksgruppe der Assyrer, die gegenwärtig in den Staaten des Nahen Ostens und Mittleren Ostens - Iran, Irak, Syrien, Libanon und der Türkei - sowie durch Auswanderung in Westeuropa, Amerika und Australien lebt, führt ihre Existenz auf die altorientalischen Völker der Assyrer, Chaldäer und Aramäer zurück, die seit Jahrtausenden in Syrien und Mesopotamien ansässig waren.
Das Persische Großreich des Kyros, die Herrschaft der Parther, Sassaniden, Byzantinisches Kaiserreich, Arabisches Kaliphat, Seldschuken und Mongolenstürme und schließlich der Herrschaft der türkischen Osmanen vom 15. bis zu Beginn des 20.Jahrhundert prägten die Bewohner der immer wechselnden Staatsgebilde. Bis 1915 lebten etwa eine halbe Million Assyrer in einem Gebiet, dessen westlichester Ausläufer das Bergland Tur Abdin ist, das südlich von der Mosuebene mit vielen christlichen Dörfern, im Norden vom Hakkari Hochgebirge und im Osten von den Hochebenen am Urmia See begrenzt wird. Kirchen, Klöster und alte Ortsnamen sowie Inschriften weisen darauf hin, daß diese Bevölkerung Jahrhunderte vor der Invasion von Arabern, Türken und Persern in den Gbieten ansässig war, in denen sie heute zum Teil massiven Verfolgungen ausgesetzt ist.

Sprache
Das Siedlungsgebiet der Assyrer gehörte bereits im Altertum zum Kerngebiet des aramäischen Sprachraumes, der im ersten Jahrtausen v. Chr. den gesamten Vorderen Orient umfaßte. Innerhalbe der semitischen Sprachfamilie gehört das Aramäische gemeinsam mit dem Hebräischen und dem Nordarabischen zum westsemitischen Sprachzweit.

Religion
Die Assyrer bekennen sich zum Christentum der Syrischen Kirchen. Im 4. und 5.Jahrhundert haben sich die beiden Hauptkirchen herausgebildet. Die jakobitisch-westsyrische Kirche, Syrische-Orthodoxe Kirche von Antiochien, lag auf dem Gebiet des Byzantinischen Reiches, während die nestorianisch,ostsyrische Kirche, Alte Apostolische Kirche des Ostens, sich auf persischen Boden befand.


ÜBERLIEFERUNG DES
GILAMESCH EPOS


Der historische Gilgamesch regierte über die südmesopotamische Stadt Uruk gegen Ende der 2. Frühdynastie, ca. 2700 bis 2500 v. Chr. Während dieser Epoche wird er in Tempelinschriften unnd zusammmen mit seinem Vater Lugalbanda auf der Königsliste der Sumerer erwähnt. Enkidu ist dagegen in den historischen Quellen nicht nachzuweisen. Ursprünglich gab es tatsächlich nicht ein Gilgamesch Epos, sondern mehrere sehr verschiedene.


zum Seitenanfang
Meta Theater Stand März 2000