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| T H E A T E R |
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Musikalisch vereinen
sich in der Sichuan Oper fünf verschiedene Klangsysteme, die
bis zum Ende der Qing-Dynastie und dem Anfang der Republik noch durch
jeweils eigene, voneinander unabhängige Truppen repräsentiert
wurden.
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Im
Jahr 1912 gründete man dann in der Hauptstadt Chengdu die Sanqinghui-Truppe,
die die 5 Sparten offiziell vereinte und zu einem eigenen System von
Darstellung, Gesang und Instrumentalmusik verschmolz. Verwendet wird
durchgängig der Dialekt der Provinz Sichuan wie er in der Hauptstadt
Chengdu gesprochen wird. |
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der meist
nur sparsam von Holzklappern rhythmisch akzentuiert wird. Diese filigrane
Vokalornamentik brilliert in kunstvollen Glissando-Verbindungen, gezielt
eingesetztem Vibrato und im virtuosen Umspielen eines Tones in zierlich-eleganten
und doch kraftvollen Melismen. Dabei ist häufig die Schlichtheit
der melodischen Volksliedstrukturen nicht stilisiert worden, wie etwa
in den achttaktigen Begleitformeln, die zu rezitierten Passagen gespielt
werden. Außerdem kommentiert oder wiederholt ein Chor, der auch
durch eine Solostimme repräsentiert werden kann, das Geschehen
aus dem Orchester heraus. Früher fungierten die Chormitglieder
oft auch als Schlagzeuger und waren wie diese vollständig und
in Alltagskleidung auf der Bühne zu sehen. Heute befinden sie
sich im seitlich abgeschirmten Orchesterbereich. |
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